... ich bin wieder da. Nachdem ich im letzten Post grossspurig angekuendigt habe, die Postfrequenz auf mindestens zweimal die Woche zu erhoehen, musste ich mir erstmal eine Auszeit von eineinhalb Wochen goennen. Zu meiner Entschuldigung kann ich allerdings schreiben, dass mich ueble Magenverstimmungen fast niedergestreckt haben. Nun gehoere auch ich zu den ueber 80% auslaendischer Touristen, die vom gemeinen Diarrhö heimgesucht wurden.
Dafuer bin ich allerdings gestaerkt zurueck. Es gibt naemlich nun auf der Oblonski-Seite folgende - aus meiner Sicht ganz gelungene - neue Features.
1. Das Bild der Woche:
Bis ich eine neue Kamera habe, wird wohl dieses grossartige Bild des graubartigen Mannes diese Rubrik anfuehren.
2. Maps:
Unter Maps finden sich Verweise auf zwei Google-Maps, die von mir mit einigen wichtigen Stuetzpunkten erweitert wurden. Ein Klick auf die Stuetzpunkte macht weitere Infos (evtl. Bilder) sichtbar. Ziel dieser bearbeiteten Karten ist es vor allem, den blossen mir wichtigen Adressen und von mir besuchten Staedten Bedeutung zuzuorden bzw. Leben einzuhauchen. So koennen Truppenbewegungen und Ortswechsel noch besser verfolgt werden. Diese Karten werden laufend erweitert.
Ohh, nun klopft mir der Internetkaffeeboy auf die Schulter. Was will er nur? ...
Schliessen.
Samstag, 23. Juni 2007
Mittwoch, 13. Juni 2007
WE am Golf von Bengalen
Am Wochenende habe ich zum ersten Mal den Golf von Bengalen (mehr Infos) gesehen. Wir waren in einem fantastischen Beach-Resort (etwa 20 km suedlich von Madras) auf einer AISEC Konferenz, bei der sich die AISEC Mitarbeiter Madras zum debatieren, diskutieren und feiern getroffen haben. Der groesste Teil der Teilnehmer(innen) war zwischen 18 und 22. Mit 22 Jahren ist man hier aber schon ALUMNI, also mit Hochschulabschluss. Ich habe natuerlich ueber mein Abschlussalter geschwiegen. Hier hat sich die Bildungselite Madras versammelt, jedoch nicht nur zur Fortbildung, sondern auch um Grenzerfahrungen auf einem ganz anderen Gebiet machen. So nutzen viele Studenten dieses Wochenende, um zum ersten Mal Kontakt mit Bruder Alkohol aufzunehmen. Dank der doch sehr konservativen und religioes gepraegten Erziehung ist Alkohol in dem Alter so gut wie kein Thema. Anstatt sich aber langsam an das Thema heranzuwagen - so wie wir es kennen (hier ein Bier, dort mal vier) - gingen die AISEC Teilnehmer gleich aufs Ganze. Es wurde Whiskey getrunken. Aus der Flasche. Weitere prekaere Details will ich euch ersparen, denn jeder kann sich gut vorstellen, was die erste Flasche Whiskey im Blut von 18 Jaehrigen zierlichen Indern(innen) anrichten kann. Erst verschwindet die Muttersprache, dann die Farbe im Gesicht, dann der Koerperinhalt, .... Zurueck bleiben erbaermliche Kreaturen. Trotzdem wurde 2-3 Stunden spaeter wieder ueber die indische Kultur, ueber die Globalisierung und seine Folgen etc. debatiert. Hut ab.
Ich war im uebrigen lediglich passiver Teilnehmer. Bei den Diskussionen und Debatten ueber die indische Kultur habe ich mich tendenziell in den hinteren Reihen aufgehalten (wollte die Elite-Studenten nicht mit meinen klugen und ausgetueftelten Argumentationsketten ueberfordern :-)). Beim Alkohol- und Feierpart habe auch ich dagegen kurzzeitig aktive Rollen uebernommen. In jedem Fall war es ein sehr entspanntes, angenehmes und ruhiges Wochenende. Angenehm auch deshalb, weil ich nach einer Woche Madras endlich wieder saubere Luft einatmen konnten. Saubere Luft ist in Madras naemlich ein knappes Gut. Insbesondere in der Rushhour (also von ca. 7 - 21 Uhr) ist es nahezu unmoeglich reine Luft einzuatmen. Ich wusste gar nicht, dass Russpartikel so konzentriert auftreten koennen. Man hat das Gefuehl, dass jeder Verkehrsteilnehmer mit aller Macht versucht, dieses Gut (die reine Luft) weiter zu verknappen. Es gibt hier keine Abgasordung. Wuerde man unsere Abgasordnung hier anwenden, waeren von heut auf morgen alle motorisierten Transportgefaesse von der Strasse. Der oeffentliche Verkehr wuerde am Boden liegen. Aber: die leute koennten wieder atmen. Der Gedanke, dass wir in Deutschland ueber Staedteverbote fuer "Umweltsuender" nachdenken, ist hier so skurril, dass es eigentlich verboten ist ihn zu denken. Jeder Einwohner Madras atmet am Tag soviele Staub- und Russpartikel ein wie 80 Mio. Deutsche zusammen in einem ganzen Jahr. Die Partikel setzen sich insbesondere in den Atemwegen u. Schleimhaeuten ab, so dass ich ein stetiges Kratzen im Hals verspuere. Und seit etwa drei Stunden verspuere ich ein ebenso stetiges Verlangen nach einem kalten Kingfisher Bier ...
Fuer alle, die sich mit der Lebenssituation der Aermsten Kreaturen in Madras auseinandersetzen wollen:
Link: Verzweiflung und ein schmerzhafter Ueberlebensweg
Und hier fuer alle heiratswilligen IT-Spezialisten. Soviel schon jetzt: Die Chancen stehen ausgezeichnet, sofern ihr nur indischer Abstammung seid.
Link: India's IT marriage boom
weitere Anmerkungen:
- Habe mir fest vorgenommen zweimal die Woche die neuesten Erlebnisse zu posten (hoffe mir gelingts)
- Meine Kamera ist abhanden gekommen, insofern bin ich im Moment leider nicht in der Lage die Posts mit Bildern zu illustrieren. Da ich aber weiss, dass Bilder oft mehr als tausend Worte sagen koennen, bin ich schon auf der Suche nach einer Nachfolgerin.
Ich war im uebrigen lediglich passiver Teilnehmer. Bei den Diskussionen und Debatten ueber die indische Kultur habe ich mich tendenziell in den hinteren Reihen aufgehalten (wollte die Elite-Studenten nicht mit meinen klugen und ausgetueftelten Argumentationsketten ueberfordern :-)). Beim Alkohol- und Feierpart habe auch ich dagegen kurzzeitig aktive Rollen uebernommen. In jedem Fall war es ein sehr entspanntes, angenehmes und ruhiges Wochenende. Angenehm auch deshalb, weil ich nach einer Woche Madras endlich wieder saubere Luft einatmen konnten. Saubere Luft ist in Madras naemlich ein knappes Gut. Insbesondere in der Rushhour (also von ca. 7 - 21 Uhr) ist es nahezu unmoeglich reine Luft einzuatmen. Ich wusste gar nicht, dass Russpartikel so konzentriert auftreten koennen. Man hat das Gefuehl, dass jeder Verkehrsteilnehmer mit aller Macht versucht, dieses Gut (die reine Luft) weiter zu verknappen. Es gibt hier keine Abgasordung. Wuerde man unsere Abgasordnung hier anwenden, waeren von heut auf morgen alle motorisierten Transportgefaesse von der Strasse. Der oeffentliche Verkehr wuerde am Boden liegen. Aber: die leute koennten wieder atmen. Der Gedanke, dass wir in Deutschland ueber Staedteverbote fuer "Umweltsuender" nachdenken, ist hier so skurril, dass es eigentlich verboten ist ihn zu denken. Jeder Einwohner Madras atmet am Tag soviele Staub- und Russpartikel ein wie 80 Mio. Deutsche zusammen in einem ganzen Jahr. Die Partikel setzen sich insbesondere in den Atemwegen u. Schleimhaeuten ab, so dass ich ein stetiges Kratzen im Hals verspuere. Und seit etwa drei Stunden verspuere ich ein ebenso stetiges Verlangen nach einem kalten Kingfisher Bier ...
Fuer alle, die sich mit der Lebenssituation der Aermsten Kreaturen in Madras auseinandersetzen wollen:
Link: Verzweiflung und ein schmerzhafter Ueberlebensweg
Und hier fuer alle heiratswilligen IT-Spezialisten. Soviel schon jetzt: Die Chancen stehen ausgezeichnet, sofern ihr nur indischer Abstammung seid.
Link: India's IT marriage boom
weitere Anmerkungen:
- Habe mir fest vorgenommen zweimal die Woche die neuesten Erlebnisse zu posten (hoffe mir gelingts)
- Meine Kamera ist abhanden gekommen, insofern bin ich im Moment leider nicht in der Lage die Posts mit Bildern zu illustrieren. Da ich aber weiss, dass Bilder oft mehr als tausend Worte sagen koennen, bin ich schon auf der Suche nach einer Nachfolgerin.
Mittwoch, 6. Juni 2007
Der Start ...
Dreiraedrige Umweltsuender, hier auch Auto-Rickschas oder Autos genannt. (Ich will mehr Fotos sehen!)
Wie ich in meinem ersten Post schon angedeutet habe, hat mich am ersten Tag eine Welle aus fremden Gesichtern, fremden Geruechen und fremder Lebensweise nahezu ueberrollt. Eine Mischung aus Angst vor den Menschen und den bevorstehenden 4 Monaten sowie Sehnsucht nach bekannten Gesichtern hat mich von vormals 1.86 m auf ca. 2 cm schrumpfen lassen (also noch kleiner als Norjge, Paulchen oder Julian und nahezu so gross wie der kleine Marte*).
Arbeit:
Der erste Arbeitstag hat mich allerdings wieder wachsen lassen. Nach dem Ankunfts-Tag musste ich annehmen, dass alle Inder wild, gefraessig und obdachlos sind. Insbesondere Dank der sehr herzlichen und warmen Begruessung von Ms. Rashmi Goppalakrishnan, meiner Betreuerin, einiger Mitarbeiter und der ersten Eindruecke vom Unternehmen Dexterity (mehr Infos ueber Dexterity) hatte ich ploetzlich ein voellig gegenteiliges Bild von Indern vor Augen. Sie sind hoch gebildet, sprechen perfekt Englisch und sind offen gegenueber Neuem sowie uerberaus zuvorkommend. Wir ihr vielleicht schon bei meiner Einschaetzung ueber den Inder per se mitbekommen habt, denke ich nur in Extremen, in schwarz oder weiss, null oder eins, .... In Extremen zu denken ist in Indien gar nicht so unvorteilhaft. Im Gegenteil, es ist eine sehr hilfreiche, fast schon ueberlebenswichtige Eigenschaft.
Der Arbeitstag wird im Moment noch von Informationsrecherchen ueber Dexterity bestimmt. Werde aber in Zukunft Pravin Shekar von der Dext.unternehmensgruppe MRKPO (mehr Infos ueber MRKPO) Bericht erstatten und Entwicklungspotentiale fuer MRKPO im deutschsprachigen Raum untersuchen (ja nicht weiter drueber nachdenken).
Wohnung:
Gestern Abend bin ich in eine Wohnung von AISEC (einer Studentenorganisation) eingezogen. Eigentlich sollte ich in einem Gaestehaus von Dexterity wohnen. Da die vier derzeitigen Bewohner allerdings am Samstag ausziehen, wurde befuerchtet, dass ich mich dort sehr einsam und alleine fuehlen werde. Umgehend wurde deshalb Kontakt mit indischen AISEClern aufgebaut. In den seltensten Faellen bewegen sich Inder (per se) in ihrer Freizeit alleine und schon gar nicht wohnen sie alleine. Ich kann schon jetzt einen ganz starken Drang zur Gruppe, zur Geselligkeit erkennen. Ein junger Mitarbeiter aus Bombay hat mich mit grossen Augen angesehen (die sicher seine Fassungslosigkeit ausdruecken sollten), als ich ihm von meinem Vorhaben erzaehlt habe, alleine eine Shopping-Mall zu besuchen. "Hast du noch keine Freunde in Chennai?" (am zweiten Tag). Jedenfalls wohne ich jetzt ziemlich komfortabel in einem der besten Viertel Chennais. Komfortabel auch deshalb, weil ich mit einem Deutschen (der im uebrigen im gleichen Unternehmen arbeit) und darueberhinaus mit vielen Gleichgesinnten aus aller Welt (Suedkorea, Japan, Holland, Litauen, Malaysia ...) zusammenwohne bzw. regelmaessig in Kontakt stehen werde.
Verkehr:
Hui, das wird ein langes Kapitel (folgt im naechsten Post). Schon jetzt kann ich aber verraten, dass der Laerm und die mit Russpartikeln verseuchte Luft beteubend sind.
Vorhang zu.
... Spalt wieder auf:
Vielen, Vielen Dank fuer eure grossartigen Kommentare. Hiermit moechte ich ausdruecklich auf meinen Kommentar-Post verweisen.
und Schluss.
*Norjge ist mein treuer Weggefaerhte (ohne den ich am ersten Tag auf 0.1 cm geschrumpft waere), dessen ergeizige und selbstlose Mutter ob seiner (Norjges) Abwesenheit leidet;
Paulchen, dessen Name verpflichtet, wohnt in Rostock und demonstriert gegen den Suendenpool in Heiligendamm;
Julian springt in der Bankenmetropole Frankfurt, traeumt von seines Vaters Gehalt und trillert mit der Mama Chansons;
Marte, der mit seinem allerbesten Kompagnon (aus Ilsfeld am Neckar) ein Doppelleben fuehrt, simuliert den Untergang der Wuerttembergischen Versicherung fuer das Jahr 2050.
Arbeit:
Der erste Arbeitstag hat mich allerdings wieder wachsen lassen. Nach dem Ankunfts-Tag musste ich annehmen, dass alle Inder wild, gefraessig und obdachlos sind. Insbesondere Dank der sehr herzlichen und warmen Begruessung von Ms. Rashmi Goppalakrishnan, meiner Betreuerin, einiger Mitarbeiter und der ersten Eindruecke vom Unternehmen Dexterity (mehr Infos ueber Dexterity) hatte ich ploetzlich ein voellig gegenteiliges Bild von Indern vor Augen. Sie sind hoch gebildet, sprechen perfekt Englisch und sind offen gegenueber Neuem sowie uerberaus zuvorkommend. Wir ihr vielleicht schon bei meiner Einschaetzung ueber den Inder per se mitbekommen habt, denke ich nur in Extremen, in schwarz oder weiss, null oder eins, .... In Extremen zu denken ist in Indien gar nicht so unvorteilhaft. Im Gegenteil, es ist eine sehr hilfreiche, fast schon ueberlebenswichtige Eigenschaft.
Der Arbeitstag wird im Moment noch von Informationsrecherchen ueber Dexterity bestimmt. Werde aber in Zukunft Pravin Shekar von der Dext.unternehmensgruppe MRKPO (mehr Infos ueber MRKPO) Bericht erstatten und Entwicklungspotentiale fuer MRKPO im deutschsprachigen Raum untersuchen (ja nicht weiter drueber nachdenken).
Wohnung:
Gestern Abend bin ich in eine Wohnung von AISEC (einer Studentenorganisation) eingezogen. Eigentlich sollte ich in einem Gaestehaus von Dexterity wohnen. Da die vier derzeitigen Bewohner allerdings am Samstag ausziehen, wurde befuerchtet, dass ich mich dort sehr einsam und alleine fuehlen werde. Umgehend wurde deshalb Kontakt mit indischen AISEClern aufgebaut. In den seltensten Faellen bewegen sich Inder (per se) in ihrer Freizeit alleine und schon gar nicht wohnen sie alleine. Ich kann schon jetzt einen ganz starken Drang zur Gruppe, zur Geselligkeit erkennen. Ein junger Mitarbeiter aus Bombay hat mich mit grossen Augen angesehen (die sicher seine Fassungslosigkeit ausdruecken sollten), als ich ihm von meinem Vorhaben erzaehlt habe, alleine eine Shopping-Mall zu besuchen. "Hast du noch keine Freunde in Chennai?" (am zweiten Tag). Jedenfalls wohne ich jetzt ziemlich komfortabel in einem der besten Viertel Chennais. Komfortabel auch deshalb, weil ich mit einem Deutschen (der im uebrigen im gleichen Unternehmen arbeit) und darueberhinaus mit vielen Gleichgesinnten aus aller Welt (Suedkorea, Japan, Holland, Litauen, Malaysia ...) zusammenwohne bzw. regelmaessig in Kontakt stehen werde.
Verkehr:
Hui, das wird ein langes Kapitel (folgt im naechsten Post). Schon jetzt kann ich aber verraten, dass der Laerm und die mit Russpartikeln verseuchte Luft beteubend sind.
Vorhang zu.
... Spalt wieder auf:
Vielen, Vielen Dank fuer eure grossartigen Kommentare. Hiermit moechte ich ausdruecklich auf meinen Kommentar-Post verweisen.
und Schluss.
*Norjge ist mein treuer Weggefaerhte (ohne den ich am ersten Tag auf 0.1 cm geschrumpft waere), dessen ergeizige und selbstlose Mutter ob seiner (Norjges) Abwesenheit leidet;
Paulchen, dessen Name verpflichtet, wohnt in Rostock und demonstriert gegen den Suendenpool in Heiligendamm;
Julian springt in der Bankenmetropole Frankfurt, traeumt von seines Vaters Gehalt und trillert mit der Mama Chansons;
Marte, der mit seinem allerbesten Kompagnon (aus Ilsfeld am Neckar) ein Doppelleben fuehrt, simuliert den Untergang der Wuerttembergischen Versicherung fuer das Jahr 2050.
Weltklasse! Kommentare ...
Wow, ganz grosses Theater auf der Oblonski-Seite.
Vielen Dank fuer eure grandiosen Kommentare. Angesichts der Qualitaet und Quantitaet der Antworten muessen Unterstuetzung, Zuspruch und Interesse ganz neu definiert werden. Ich verbeuge mich vor euch allen. Herzlichen Dank.
Vielen Dank fuer eure grandiosen Kommentare. Angesichts der Qualitaet und Quantitaet der Antworten muessen Unterstuetzung, Zuspruch und Interesse ganz neu definiert werden. Ich verbeuge mich vor euch allen. Herzlichen Dank.
Sonntag, 3. Juni 2007
Ankunft und erste Eindruecke
Ueberwaeltigend. Heute wurde mir bewusst, wie lange die bevorstehenden 4 Monate werden koennen. Total fremd und alleine unter Hundertschaften von Indern.
Der Flug mit Quatar Air mit Zwischenstation in Doha (der Hauptstadt von Quatar) verlief angenehm und planmaessig. Um 3:45 (Ortszeit) bin ich in Chennai gelandet. Der Flughafen liegt etwas ausserhalb Chennais, so dass ich auf meiner Fahrt nach Egmore (Stadtteil) erste muede Augen auf die Stadt und seine Vororte werfen konnte. Was konnte ich wahrnehmen?
- sehr viele Menschen und Tiere (insbesonder Hunde) schon zu dieser fruehen Stunde
- viel Strassenverkehr, der scheinbar nur eine Regel kennt: "Die Regeln bestimmt der Staerkere". Da braucht man keine grosse Fantasie, um sich vorzustellen, wieviele Regeln der Fahrradfahrer macht (die es tatsaechlich gibt). Die Position der Radfahrer wird noch deutlicher, wenn man bedenkt, dass Tiere immer Vorfahrt haben. Schlechter als der Radfahrer ist nur der Fussgaenger gestellt.
- die Gehwege muessen hier umbenannt werden. In Wohnwege. Diese Wohnwege liefern erschreckend viele Einblicke in das Wohn- und Schlafzimmer der Bewohner. Diejenigen die keinen Platz auf diesen Wohnwegen gefunden haben, liegen im Rinnsteig.
Soviel zu meiner Fahrt ins Hotel. Um mich langsam, aber dafuer nachhaltig an die Verhaeltnisse zu gewoehnen, habe ich mich in einem klimatisierten Hotelzimmer eingemietet. Ganz angehm, gerade vor dem Hintergrund der doch aussergwoehnlich hohen Temperaturen.
Nachmittags bin ich zweimal die Strasse (Kenneth Lane) auf und ab gelaufen, worauf ich mich ziemlich schnell wieder in meinem kuehlen Zimmer einsammeln musste. Ich bin gespannt wie es weiter geht ... (haette im uebrigen ueberhaupt kein Problem damit, mich morgen in den Flieger nach Deutschland zu setzen).
Der Flug mit Quatar Air mit Zwischenstation in Doha (der Hauptstadt von Quatar) verlief angenehm und planmaessig. Um 3:45 (Ortszeit) bin ich in Chennai gelandet. Der Flughafen liegt etwas ausserhalb Chennais, so dass ich auf meiner Fahrt nach Egmore (Stadtteil) erste muede Augen auf die Stadt und seine Vororte werfen konnte. Was konnte ich wahrnehmen?
- sehr viele Menschen und Tiere (insbesonder Hunde) schon zu dieser fruehen Stunde
- viel Strassenverkehr, der scheinbar nur eine Regel kennt: "Die Regeln bestimmt der Staerkere". Da braucht man keine grosse Fantasie, um sich vorzustellen, wieviele Regeln der Fahrradfahrer macht (die es tatsaechlich gibt). Die Position der Radfahrer wird noch deutlicher, wenn man bedenkt, dass Tiere immer Vorfahrt haben. Schlechter als der Radfahrer ist nur der Fussgaenger gestellt.
- die Gehwege muessen hier umbenannt werden. In Wohnwege. Diese Wohnwege liefern erschreckend viele Einblicke in das Wohn- und Schlafzimmer der Bewohner. Diejenigen die keinen Platz auf diesen Wohnwegen gefunden haben, liegen im Rinnsteig.
Soviel zu meiner Fahrt ins Hotel. Um mich langsam, aber dafuer nachhaltig an die Verhaeltnisse zu gewoehnen, habe ich mich in einem klimatisierten Hotelzimmer eingemietet. Ganz angehm, gerade vor dem Hintergrund der doch aussergwoehnlich hohen Temperaturen.
Nachmittags bin ich zweimal die Strasse (Kenneth Lane) auf und ab gelaufen, worauf ich mich ziemlich schnell wieder in meinem kuehlen Zimmer einsammeln musste. Ich bin gespannt wie es weiter geht ... (haette im uebrigen ueberhaupt kein Problem damit, mich morgen in den Flieger nach Deutschland zu setzen).
Freitag, 25. Mai 2007
Vorbereitungen
Die Vorbereitungen laufen und die Aufregung nimmt mit jedem Tag zu. Das blaue Spinnrad in der Flagge Indiens steht übrigens für das Streben nach wirtschaftlicher und politischer Unabhängigkeit (mehr Infos).
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